Lisa Schneider, Sabina Farmanova, Klaus Sewing und Werner Rüther waren als Vertreter des Russischlehrerverbandes NRW e.V. zu Beginn der Herbstferien, am 11. Oktober, zu einem Gespräch beim neuen Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn, Hr. Alexej A. Dronov, eingeladen. An dem Treffen nahm von russischer Seite zudem die Direktorin der Schule am Generalkonsulat, Fr. Anna I. Sateeva, teil.

Im Zentrum dieses Treffens, das zunächst einmal dem Kennenlernen dienen sollte, stand das Gespräch über Situation und Entwicklungsperspektiven des Russischunterrichts an deutschen Schulen. Hr. Dronov, der reges Interesse an der Förderung der russischen Sprache deutlich machte, stellte seine Idee der Entwicklung eines zweisprachigen Bildungsganges vom Kindergarten bis zur Universität vor. Die Vertreter unseres Verbandes schilderten die Bedingungen des Russischunterrichts an ihren Schulen und vermittelten so ein konkretes Bild von Möglichkeiten und Grenzen des Faches. Daneben stand die Suche nach Perspektiven konkreter gemeinsamer Zusammenarbeit zwischen der Schule am Generalkonsulat und Schulen in NRW im Mittelpunkt.

Schüler:innen und Lehrer:innen der Schule am Generalkonsulat beteiligen sich seit Jahren regelmäßig an unseren Russisch-Olympiaden, bereichern diese durch kreative Beiträge oder wirken in Bewertungskommissionen mit. Die Aussicht auf eine Ausweitung dieser wertvollen Kontakte ist für uns eine schöne Perspektive!